Du kannst keine doppelte Seilsprünge?

Du kannst keine doppelten Seilsprünge?

Für viele Menschen, die seit Jahren kein Springseil mehr in den Händen hielten, hören sich doppelte Seilsprünge – oft auch „double-unders“ genannt – wie eine unmögliche Hürde an. Tatsächlich sind die Fortschritte beim Seilspringen aber enorm und der erste doppelte Sprung ist meistens näher als man denkt. Wenn der Groschen erst einmal gefallen ist, sind schnell Serien von bis zu 100 ununterbrochenen double-unders möglich. Dann kommt die nächste Hürde: dreifache Seilsprünge oder „triple-unders“. Doch zunächst klären wir die Frage, wieso Du noch keine doppelten Seilsprünge beherrscht.

Doppelte Seilsprünge: die Basics

Selbst unter den Profis wird man viele verschiedene Techniken beim Seilspringen sehen. In den Details herrscht durchaus ein wenig individueller Spielraum. Allerdings gibt es ein paar Grundlagen, die unbedingt eingehalten werden sollten. Zunächst bietet sich ein verhältnismäßig dünnes und schweres Seil an, weil schnelles schwingt. Zwar sind die Schmerzen größer, wenn das Seil die Unterarme trifft, aber dies ist durchaus erträglich. Das Seil wird locker und tendenziell am Ende des Griffs gehalten, um Beweglichkeit um das Handgelenk zu ermöglichen. Die Beschleunigung des Seiles sollte nämlich in erster Linie aus dem Handgelenk kommen; es ist keine große Bewegung um den Ellenbogen oder die Schulter! Eine gute Rumpfspannung ist zudem sehr wichtig, damit keine Kraft durch unnötige Wackler verloren geht. Das Abspringen geschieht durch eine kleine Bewegung um das Sprunggelenk. Die Verse kommt hierbei nicht auf dem Boden auf, die Arbeit wird durch die Waden verrichtet. Jetzt muss nur noch das Seil zweimalig pro Sprung durchschwingen und fertig!

Doppelte Seilsprünge: Übliche Fehler

Es gibt diverse Fehler, die oftmals entscheidend sind, ob die ersten double-unders gelingen oder nicht. Natürlich müssen erst einmal die oben genannten Basics stimmen. Wenn diese Grundlagen sitzen, die übrigens auch für einfache Seilsprünge gelten, existieren dennoch ein paar Feinheiten, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden können: Als erstes soll die Sprunghöhe genannt werden. Auf lange Sicht ist es schnell und kraftsparend möglichst flach abzuspringen. Um aber ein erstes Gefühl für double-unders zu erhalten, kann durchaus bewusst hoch abgesprungen werden. Mit der Zeit wird sich die Höhe von alleine legen. Beim Schwungtempo gilt nicht zwingend, dass schneller immer besser ist. Nur wenige Sportler scheitern an einem zu langsamen Schwung. Viel entscheidender ist das richtige Timing. Es ist oft zu beobachten, dass die Beschleunigung zu früh ausgeführt wird. Das Seil wird schon beschleunigt, während es sich noch in der aufsteigenden Phase hinter dem Rücken befindet. Im Idealfall sollte das Seil aber erst spät in der fallenden Phase vor dem Körper beschleunigt werden.

Fazit

Vor den ersten doppelten Seilsprüngen kommen die Grundlagen für einfaches Springen. Wenn diese Basics sitzen, können double-unders angegangen werden. Hier hilft am Anfang eine übertriebene Sprunghöhe, wobei das Timing allerdings entscheidend ist. Gerne helfen wir beim Üben der double-undes, kontaktieren Sie uns hier!

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