Crossfit Programmgestaltung

Wer in einer Sportart möglichst optimale Fortschritte machen möchte, sollte zumindest einen groben Plan haben. Es muss kein ausgeklügeltes Trainingssystem sein, sondern kann auch bereits ein grobes Schema sein, aber ein Plan muss her. Es genügt in der Regel nicht, nach Belieben irgendwelche Übungen miteinander zu kombinieren. Doch selbst ein scheinbar cleverer Plan kann Fallstricke verbergen. Wir stellen die üblichen Fehler bei Programmgestaltung im Crosstraining vor.

Zu starke Fokussierung

Wir sehen dies immer wieder: Athleten erkennen einen Schwachpunkt und versuchen, diesen Schwachpunkt möglichst schnell auszumerzen. Zum Beispiel erkennt ein Sportler vielleicht ein Defizit bei schweren Überkopfübungen. Split Jerk und Push Jerk hinken anderen Übungen hinterher. Nun fängt dieser Athlet an, immer wieder genau diese Übungen in das Training einzubauen. Was sich zunächst vielleicht sinnvoll anhört, endet in vielen Fällen durch die stark einseitige Belastung in Verletzungen oder zumindest leichteren Beschwerden. Schon kann das Defizit nicht mehr richtig angegangen werden und Frust naht.

Ein falscher Blickwinkel

Bleiben wir bei Überkopfübungen, wechseln aber zur Überkopfkniebeuge. Diese Kniebeuge bereitet vielen Sportlern große Probleme. Ohne weiteres könnten schwere Gewichte durch die starken Beinmuskeln bewegt werden, aber sobald die Langhantel Überkopf gehalten wird, ist nur noch ein Bruchteil der Gewichte realisierbar. Nun könnte es nahe liegen, die Überkopfkniebeuge zu trainieren. Vielleicht wird nun jedes mal die Schulter ausgiebig mobilisiert und es werden unzählige Kniebeugen ausgeführt. Dies ist auch nicht unbedingt falsch, aber ungünstig: In fast allen Fällen scheitert die Overhead-Squat rein an der Mobilität der Schulter oder der Wirbelsäule. Der ideale Weg wäre somit ein regelmäßiges Beweglichkeitstraining. Wenn die Beweglichkeit wieder hergestellt ist, werden die Leistungssprünge enorm sein.

Verbleiben in der Komfortzone

Ein Punkt, den wahrscheinlich alle Sportler kennen: Natürlich gibt es Übungen, die man gerne macht und Übungen die man gerne vermeidet. Nun gibt es natürlich die Menschen, die ihre Hassübungen dennoch regelmäßig in das Training einbauen. Die meisten aber werden die unbeliebten Übungen zumindest ein wenig seltener ausführen als andere Übungen. Vielleicht bemerkst du es gar nicht erst, aber wahrscheinlich ist dies auch bei dir der Fall.

Crossfit Programmgestaltung: Fazit

Es macht in vielen Fällen Sinn, die Programmgestaltung von einem erfahrenen Trainer übernehmen zu lassen. Der Trainer erkennt, welche Übungen für dich richtig sind und woran du arbeiten solltest. Er hat auch ein System in seinen Kursen und versteht in der Regel sein Handwerk. Vertraue deinem Trainer!

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