Crashkurs CrossFit | Crosstraining Teil 1

Crossfit ist eine Sportart, die ihren Ursprung in den USA hat. Anfang der 90er Jahre keimte der Gedanke auf, dass es eine Sportart geben müssen, die möglichst viele Fähigkeiten ausbildet. So sind Gewichtheber zwar stark, verfügen aber über keine nennenswerte Ausdauer. Triathleten gelten allgemein als sehr fit, sind aber in aller Regel nicht überdurchschnittlich stark. Turner wiederum sind sehr bewandert in ihren Disziplinen, können diese Fähigkeiten aber nur dürftig auf andere Sportarten übertragen. Crossfit sollte dies ändern.

Der Ansatz des Crosstrainings

Crossfit sollte der Spezialisierung einzelnen Sportarten entgegen wirken. Es sollte in möglichst vielen Fähigkeiten ausbilden und dir eine umfassende Fitness erlauben. Zu den Fähigkeiten, die bei Crossfit gefragt sind, gehören beispielsweise Kraft, Kraftausdauer, Ausdauer, Beweglichkeit oder Koordination. Streng genommen trägt dieses Konzept den Namen Crosstraining; Crossfit ist lediglich der Markenname der Vorreiter dieser Sportart. In den USA ist Crossfit aber sehr präsent, so dass sich der Begriff dort etabliert hat. Aus diesem Grund werden Crossfit sowie Crosstraining oftmals synonym verwendet.

Wie wird die umfassende Fitness erlangt?

Wenn du Crossfit betreibst, werden die Unterrichtsstunden immer nach einem ähnlichen Schema ablaufen. Am Anfang steht das Aufwärmen, dass entweder alleine oder in der Gruppe stattfindet. Danach folgen entweder ein Kraft- oder Skillteil. Im Kraftteil wird die Kraft in den Fokus gesetzt, die als Basis für viele Fähigkeiten gilt. Du führst beispielsweise schwere Kniebeugen nach einem vorgegebenen Schema aus. Im Skillteil geht es um technisch anspruchsvolle Übungen. Das olympische Gewichtheben ist eine dieser Kategorien, die viel Arbeit für die korrekte Technik verlangt. Im Anschluss folgt das WOD, das in der Regel den Kernteil der Unterrichtsstunde ausmacht.

Was sind WODs?

WOD steht für den englischen Ausdruck „Workout Of the Day“, zu deutsch also „Training des Tages“. Es ist eine täglich wechselnde Kombination aus diversen Übungen, die nach unterschiedlichen Systemen zu einem Workout zusammen gestellt werden. Die WODs dauern in der Regel nicht mehr als 10 – 15 Minuten und trainieren den gesamten Körper. Es kann den Trainingsfokus unterschiedlich setzen, genügt aber bei regelmäßiger Teilnahme, um die allgemeine Fitness zu steigern. Die kurze Dauer von teilweise sogar weniger als 10 Minuten lässt oftmals Skepsis über die Sinnhaftigkeit des Konzepts Crossfit aufkommen. Weil sich der Effekt nur schwer mit Worten wiedergeben lässt, sollte ein WOD selbst ausgetestet werden. Ein simples WOD für zuhause könnte aus drei Übungen bestehen: Burpees, Kniebeugen und Sit-ups. Beim Burpee legst du dich flach auf den Boden, drückst dich per Liegestütz wieder hoch und springst mit den Händen über dem Kopf von Boden ab. Kniebeugen sollten bekannt und auch Sit-ups sind die sicherlich ein Begriff. Im Crosstraining werden Sit-ups jedoch so gemacht, dass du mit den Händen im Liegen hinter deinem Kopf den Boden berührst, dich komplett aufsetzt und dann den Boden vor deinen Füßen berührst. Für eine korrekte Ausführung solltest du einen kompetenten Trainer zu Rate ziehen oder entsprechende Videos betrachten. Nun führst du 5 Burpees, 10 Sit-ups und 15 Kniebeugen aus – und zwar 10 Minuten lang. Dies ist ein WOD, wie es auch in einem Crosstraining Kurs stattfinden kann. Nach 2 Minuten wirst du bereits spüren, wo die Anstrengung des Konzepts liegt. Auf lange Sicht solltest du in der Lage sein, 5 oder mehr Runden dieser Abfolge in 10 Minuten auszuführen.

Teil 2 dieser Reihe geht auf verschiedene Modi der WODs ein und erscheint am 20.11.2017 auf unserem Partner-Blog!

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